Tractive GPS Halsband – Für Hunde und Katzen

Mit dem Tractive GPS-Gerät können über ein GPS Halsband Haustiere lokalisiert werden. Der Sender wiegt nur 35 Gramm und wird an einem Halsband befestigt. Der Sender ist wasserdicht und hält daher jeder Witterung stand. Die Ortung erfolgt komfortabel über das Smartphone, wofür der Hersteller für Android- und Apple-Geräte zwei Apps zur Verfügung stellt. Aber auch wer kein Smartphone besitzt, kann das Tier über den heimischen Computer orten.

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Tractive im Test: Vor- und Nachteile

Eine lange Akkulaufzeit ist für ein solches Gerät natürlich wichtig. Aufgeladen ist das Gerät in nur zwei Stunden und die Betriebsdauer steht im direkten Zusammenhang mit der Nutzung. Desto öfter der Standort des Tieres abgefragt wird, desto häufiger aktiviert sich der Sender. Im Normalfall muss das Gerät nach etwa zwei Tagen wieder ans Ladegerät. Um auf die vom Hersteller angegebene maximale Betriebsdauer von fünf Tagen zu kommen, ist allerdings eine sparsame Nutzung notwendig.

Ein besonderes Feature des GPS Halsbandes ist, dass eine Safe Zone, eine Art virtueller Zaun, eingerichtet werden kann. Wenn das Tier diese Zone verlässt, wird der Besitzer benachrichtig und kann entsprechend reagieren. So gut das Feature ist, die Nachrichten erreichen das Telefon oftmals aber verzögert. Vor allem wenn die Safe Zone in der Realität nicht physisch abgesperrt ist, kann eine Nachricht schon mal eintreffen, wenn das Tier schon längst wieder zurückgekehrt ist. Hier muss also noch etwas nachgebessert werden. Grundsätzlich aber eine gute Idee, um das Tier im Auge zu behalten.

Mit dem Live-Tracking-Tool kann nicht nur in Echtzeit nachvollzogen werden, wo sich das Tier gerade befindet, sondern auch welche Wege es genommen hat. Es können komplette Bewegungsmuster dargestellt werden. Für viele Nutzer dürfte das zwar nur Spielerei sein, wer aber schon immer mal die Wege seines Haustieres nachvollziehen wollte, kann damit die Neugier befriedigen.

Auch wenn sich das Tier in unmittelbarer Umgebung befindet, es aber Dunkel ist, lässt sich über das Smartphone eine Leuchte am GPS Halsband aktivieren. So wird das Tier sicher schnell gefunden.

Überwachung mit der Tractive App

Die Tractive App existiert in zwei Versionen: Einer kostenlosen Lite-Version und einer Standardversion für 3,99 Euro, die in den jeweiligen App-Stores erworben werden können. Die Lite-Version reicht zur Nutzung des GPS-Tools vollkommen aus, kann aber nur für ein Tier genutzt werden. Wer also mehrere Tiere registrieren und überwachen möchte, benötigt die kostenpflichtige Version.

Außerdem können über beide Apps Erinnerungen für den nächsten Tierarztbesuch oder medizinische Informationen abgespeichert werden.

Kosten für Anschaffung und Nutzung

Das Tractive GPS-Gerät ist derzeit für etwa 150 Euro erhältlich und besteht nur aus dem GPS-Sender mit integriertem Akku. Ein spezielles Halsband wird nicht benötigt, kann jedoch aber auch von Tractive erworben werden.

Allerdings fallen für die Nutzung auch laufende Kosten an. Die GPS-Daten werden über ein Mobilfunknetz übertragen. Die Funktionsweise unterscheidet sich daher nicht grundlegend von der GPS-Nutzung eines Smartphones. Monatlich kostet dies je nach Paket 4,99 Euro (49,99 Euro pro Jahr) oder 9,99 Euro (59,90 Euro im ersten Jahr, danach 99,90 Euro). Eine Mindestvertragslaufzeit existiert nicht und die Nutzung kann jederzeit problemlos unterbrochen werden.

Zuletzt bleibt also noch zu klären, worin der Unterschied dieser beiden Bezahlvarianten besteht. In der Basic-Variante ist eine Ortung nur im Heimatland möglich und über das von Tractive gewählte Mobilfunknetz. Mit der Premium-Variante kann das Gerät in allen unterstützten Ländern genutzt werden. Außerdem wählt das Gerät automatisch das beste, verfügbare Netz aus. Vor allem in schlecht abgedeckten Gebieten erscheint das sinnvoll.

Fazit – Nützliches Gerät mit kleinen Schwächen

Insgesamt ist das Tractive GPS Halsband ein sehr gut funktionierendes Gadget, um den Standort des Tieres zu überwachen. Auch kleinere Spielereien, wie etwas das Live-Tracking, sind problemlos möglich. Die Akku-Laufzeit erscheint ausreichend für alle, die das Tier regelmäßig zu Gesicht bekommen. Das dürfte zumindest für die meisten Haustiere zutreffen. Das Einrichten einer Safe Zone ist eine sinnvolle, technische Erweiterung, funktionierte im Test allerdings nicht immer einwandfrei. Letztendlich müssen jedoch die laufenden Kosten von mindestens 4,99 pro Monat beachtet werden. Wer damit einverstanden ist, bekommt aber ein leistungsfähiges und nützliches Gerät.

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